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Dodge und Lukas

Die beide Rüden Dodge und Lukas sind momentan unsere Sorgenkinder. Beide Hunde suchen ganz dringend ein neues und endgültiges Zuhause. Wir würden beide Hunde auch auf Pflegestellen vermitteln.

LUKAS

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Unser Lukas ist eine quirliger Schmusehund. Abgesehen von seiner gelegentlich auftretenden Hektik ist er ein Traumhund, und selbst diese, scheinbar für einige Menschen abschreckende Charaktereigenschaft legt er im häuslichen Umfeld meistens ab. Lukas ist sehr gut erzogen und zeigt beim Gassigehen mit seinen Bezugspersonen, dass er auch eine ruhige und verschmuste Seite hat. Dann besteht er nahezu auf Kuscheln und Aufmerksamkeit, man muss sich einfach nur etwas Zeit für ihn nehmen. Und trotzdem wollte ihn bisher keiner haben. Warum auch immer. Eigentlich unverständlich, denn er bringt einen Haufen tolle Eigenschaften mit ins neue Zuhause. Neben seinem guten Grundgehorsam ist er fremden Personen gegenüber sehr aufgeschlossen und freundlich, mit Kindern kommt er ebenfalls gut zurecht. Also genau das Richtige für eine kontaktfreudige Familie mit Kindern. Denn Lukas ist sehr aktiv und will beschäftigt werden.

Nur Katzen und Kleintiere, die hat er zum Fressen gern. Aber trotz seines sehr ausgeprägten Jagdtriebes ist er im freien Gelände auch ohne Leine abrufbar. Wenn das mal kein Riesenpluspunkt ist. Anderen Hunden gegenüber muss er vor allem beim Gassigehen zeigen, dass das am anderen Ende der Leine seine Leute sind und Artgenossen lieber Abstand halten sollen. Kurz: Lukas ist ein Leinenmacho. Vor allem bei Rüden. Aber ein sehr liebenswerter. Und auch das Leinengeprolle bekommt man mit etwas Übung schnell in den Griff. Denn Lukas will seinen neuen Leuten auf jeden Fall alles Recht machen.

Leider ist Lukas seit einigen Wochen etwas gehandicapt. Schon zweimal musste er als Notfall in die Tierklinik, weil er seinen Kopf nicht mehr drehen konnte. Es stellte sich dann bei der Untersuchung heraus, dass er eine Denaturierung der Halswirbelsäule hat, und das kann man nicht operativ behandeln. Deshalb trägt er auch momentan eine schicke Halskrause, die zur Schonung seines Nackens beitragen soll. So eine, die wir Menschen bekommen, wenn wir ein Schleudertrauma oder uns gehörig den Nacken verrenkt haben.

Bei uns im Tierheim gibt es allerdings so viel Aufregendes und vor allem so viele Rüden zum Anpöbeln, da kommt der Lukas einfach nicht zur Ruhe, trotz Schonprogramm. Und genau deshalb ist Lukas ein Hund, der ganz besonders dringend ein neues Zuhause für immer sucht.

 

DODGE

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Da ist er wieder. Unser Dodge, der sanfte Riese im Tierheim “Maria Höffner”. Nach einer missglückten Probevermittlung musste er wieder zu uns zurück. Aber ihn trifft keine Schuld, es hat halt einfach nicht gepasst. Und nun sucht er wieder ein neues Zuhause, für immer. Sein liebevolles und anhängliches Wesen lässt das Herz jeden Hundeliebhabers höher schlagen, er liebt es zu Kuscheln und Aufmerksamkeit zu bekommen. Kurz und knapp: Dodge ist ein überaus angenehmer Zeitgenosse. Schlechte Charaktereigenschaften hat er keine. Anfangs ist er bei fremden Personen etwas schüchtern und befangen, es dauert ein wenig, bis er vollkommen auftaut und sein tolles Wesen so richtig zeigt. Wenn er Menschen dann zwecks einer näheren Kontaktaufnahme für würdig empfunden hat, ist er ein klasse Kerl. Anhänglich und man kann es nicht oft genug betonen, sehr verkuschelt. Andere Hunde interessieren ihn nicht wirklich, beim Gassigehen hat er meist nicht mehr als einen gelangweilten Blick für pöbelnde Artgenossen übrig. Dodge würde sich auch als Zweithund eignen, er verträgt sich mit Rüden und Hündinnen. Wie formulierte ein Besucher des Tierheimes vor Kurzem so treffend: “ In dem Alter würde ich auch nicht direkt auf Jeden hören.“ Richtige Einstellung. Denn Dodge hat schon einige Jahre auf dem Buckel, wie viele genau hat er uns bisher nicht verraten. Er kam als Fundhund zu uns,

Mit Kunststückchen wie Sitz und Platz auf Kommando gibt Dodge sich gar nicht erst ab, ihm scheint der Sinn dahinter nicht ganz einzuleuchten und deshalb reagiert er auf solche Befehle erst gar nicht. Nicht mal ansatzweise. Aber mit Geduld und Übung könnte man das als neuer Besitzer sicherlich auch noch hinbekommen, wenn man denn unbedingt Wert darauf legt. Aber ist das bei so einem netten Hundeopa noch wichtig? Eigentlich nicht, oder?

Und wir hoffen einfach alle, dass sich für diesen anhänglichen, manchmal etwas dickköpfigen Doggenopa jemand findet, dem es egal ist, wie alt er ist und dass er nicht den oft hochgerühmten aber vollkommen unnötigen Kadavergehorsam beherrscht.